Sicherheit im öffentlichen Raum ist keine Einbahnstraße. Während dieser "Sicherheits-Monitor" sich auf die dokumentarische und rechtliche Analyse konzentriert, leistet die Initiative "Weil wir uns fürchten" (WWUF) unverzichtbare Arbeit an der Basis.
Oft werden Betroffene von Gewalt im ÖPNV isoliert. Ihnen wird nicht geglaubt, oder sie scheuen den juristischen Weg gegen große Konzerne. WWUF hat auf Instagram einen Raum geschaffen, in dem diese Erfahrungen geteilt werden können. Das macht das strukturelle Ausmaß des Problems erst sichtbar.
Zum Instagram Projekt »Die Kritik der Initiative richtet sich nicht pauschal gegen Kontrolleure, sondern gegen strukturelle Missstände. Aus den Berichten und Petitionen lassen sich folgende Kernforderungen ableiten, die wir unterstützen:
Der Name der Initiative ist nicht nur ein Gefühl, sondern juristisch relevant. Der Verfassungsblog hat unter dem Titel "Weil wir dich fürchten" eine brillante Analyse zur rassistischen Dimension von Kontrollen veröffentlicht.
"Racial Profiling bei Fahrscheinkontrollen ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verstoß gegen Artikel 3 des Grundgesetzes. Die Initiative WWUF macht sichtbar, wo der Rechtsstaat im Alltag versagt."
→ Vollständige Analyse auf Verfassungsblog.de lesen
Sie sind selbst betroffen?
Nutzen Sie unseren neuen Leitfaden zur Beweissicherung und die Vorlage für das Gedächtnisprotokoll:
→ Zum Verhaltensleitfaden & Download-Center